Melde dich mit deiner syBos-ID an. Bestätige anschließend die E-Mail in deinem Postfach, um dich einzuloggen. Mit der Anmeldung hast du Zugriff auf interne Dokumente im Downloadcenter, kannst Schnellzugriffe setzen und Personalisierungen vornehmen.
Einsätze mit verletzten Personen verlangen mehr als Technik – Ausbildung, Erfahrung und regelmäßige Übung machen den Unterschied.
Am 10. und 11. April 2026 fand unter der Leitung von HBI d. F. Michaela Hiebl die Feuerwehr-Ersthelfer-Ausbildung des Bezirkes Kirchdorf im Feuerwehrhaus Kirchdorf statt. Insgesamt nahmen 22 Kameradinnen und Kameraden an der Ausbildung teil.
Ziel dieser Ausbildung ist es, den medizinischen Standard innerhalb der Feuerwehren weiter zu erhöhen und die Einsatzkräfte bestmöglich auf Einsätze mit verletzten Personen vorzubereiten. Der Feuerwehrmedizinische Dienst (FMD) stellt dabei eine wesentliche Stütze im Feuerwehrwesen dar und ermöglicht es, auch komplexe Einsatzszenarien professionell zu bewältigen.
Am ersten Ausbildungstag standen theoretische Inhalte im Mittelpunkt. Nach der Vorstellung des Feuerwehrmedizinischen Dienstes (FMD) sowie der Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen (SvE) folgten Fachvorträge zu den Themen Einsatzhygiene, Großeinsatzmanagement, Verbrennungen sowie „Innerer Retter“ und Patientenbeurteilung.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der praktischen Ausbildung. In vier Stationen konnten die Teilnehmer ihr Wissen vertiefen und wichtige Handgriffe trainieren. Das Spektrum reichte von Tragemöglichkeiten und Schienung über die Personenrettung aus einem PKW bis hin zum Atemschutznotfall. Auch die vertiefte Erste Hilfe mit Reanimation, Helmabnahme, Verbänden sowie der Umgang mit Beatmungsbeutel und Defibrillator wurde intensiv geübt.
Die praxisnahen Übungen ermöglichten es den Teilnehmern, das Gelernte unter realistischen Bedingungen anzuwenden und so Sicherheit für den Einsatzfall zu gewinnen.
Bei Einsätzen mit verletzten Personen wird deutlich, wie wichtig der Feuerwehrmedizinische Dienst ist. Er unterstützt die Feuerwehren bei der Versorgung von Patienten und ergänzt die Zusammenarbeit mit Rettungsdienst und Notarzt im Einsatzfall.
Ein besonderer Dank gilt allen Ausbilderinnen und Ausbildern sowie den Teilnehmern für ihr Engagement.
Bericht & Fotos: OBI d. F. Großauer