Oö. Landes-Feuerwehrverband
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Aktuelle Einsätze in ki

Tiefgaragenbrand als Pflichtbereichsübung in Kremsmünster

KREMSMÜNSTER - Am 12.04.2022 übte der Pflichtbereich Kremsmünster das Thema „Brand Tiefgarage“ Nach längerer intensiver theoretischer und praktischer Vorbereitungszeit konnten die Feuerwehren Irndorf, Kremsmünster und Krühub gemeinsam das gelernte in einer praktischen Übung umsetzen.

Zur weiteren Unterstützung wurden die Feuerwehren Kirchdorf mit dem Tunnellüfter und Micheldorf mit dem LUF eingeladen. Auch das Rote Kreuz nutzte die Chance nach fast zweijähriger coronabedingter Pause wieder gemeinsam mit der Feuerwehr zu üben.

Annahme war der Brand eines PKW`s in einer Tiefgarage. Kleine Ursache , große Wirkung. In der Tiefgarage herrschte auf Grund der starken Verrauchung keine Sicht, und der „Brandrauch“ (in diesem Fall Disconebel) breitete sich bereits über die Brandschutzschleuse in ein Wohngebäude aus.

Die Feuerwehren Irndorf und Krühub übernahmen im Wesentlich den Schutz der beiden angrenzenden Wohngebäude welche über den Keller mit der Tiefgarage verbunden sind. In so einem Fall ist es oberstes Ziel der Feuerwehr die Menschen unter ständiger Betreuung in Ihren Wohnungen belassen zu können. Um das zu gewährleisten gilt es einige wesentliche Punkte zu erfüllen: Fluchtwege müssen frei bleiben, Brandausbreitung ist zu verhindern, laufende Evaluierung der Lage ständiger Kontakt mit den Bewohnern, präventiv sind trotzdem Vorbereitungen für eine eventuelle Räumung des Gebäudes zu treffen, …

Die Feuerwehr Kremsmünster kümmerte sich gemeinsam mit den Stützpunktfahrzeugen von Kirchdorf und Micheldorf um die Brandbekämpfung. Die besonderen Herausforderungen lagen hierbei beim langen Anmarschweg von der Tiefgarageneinfahrt bis zum Brandobjekt und der schlechten Sicht in dem vom Brand betroffenen Teil der Tiefgarage. Um den Atemschutztrupps den Vormarsch zu erleichtern kamen der Tunnellüfter und der LUF zum Einsatz. Beide erzeugen einen gewaltigen Luftstrom welcher Rauch und Hitze sehr effektiv verdrängt.

Das Rote Kreuz betreute die Verletzten und spielte theoretisch das Szenario der Räumung eines der Wohngebäude durch – Wohin mit den Menschen falls ein ganzer Wohnblock geräumt werden muss?

Das Übungsziel konnte nach ca. einer Stunde erreicht werden.

Bei der anschließenden Nachbesprechung im Führungskreis konnte trotz der gewaltigen Herausforderung für den Ernstfall ein positives Fazit gezogen, aber auch der eine oder andere Verbesserungspunkt genannt werden. Die Einsatzkräfte sind auf eine solches Szenario gut vorbereitet. 

Links:

Tunnellüfter Kirchdorf: http://www.ff-kirchdorf.at/wp/tl2500/

Bericht + Fotos: OBI Stefan Hutgrabner